10.05.2018 Glen Coe – Loch Lomond

Westküste – Loch Lomond – Glasgow (ca. 200 km)

Heute erwartet uns eine der schönsten Regionen des Landes! Wir fahren in das atemberaubende Tal von Glen Coe. Die wunderschönen Bergwelten mit tiefen Schluchten und majestätischen Wasserfällen ziehen uns in ihren Bann.

Je nach Wetterlage kann die Atmosphäre im sogenannten „Tal der Tränen“ düster und geheimnisvoll sein. Leider haben wir heute ein wenig Pech mit dem Wetter. Jedesmal, wenn wir aufsteigen fängt es zu regnen an. Aber, so ist das eben auf der Insel.

Weiter geht es am Ufer des Loch Lomond entlang. Die Wälder und Berge, die ihn umringen, spiegeln sich in der glatten Wasseroberfläche. Wir genießen die ruhige Atmosphäre des Sees, in dem je nach Wasserstand über 30 Inseln liegen.

Der Loch Lomond (Aussprache: [ˌlɒχ ˈloʊmənd]; gälisch Loch Laomainn) ist ein See 23 km nordwestlich von Glasgow. Er liegt in den Council Areas Argyll and Bute, West Dunbartonshire und Stirling. Loch Lomond ist seit 2002 Teil des Nationalparks Loch Lomond and the Trossachs und gilt als der schönste See Schottlands.

Der Loch Lomond ist mit einer Fläche von etwa 71 km² der größte See Schottlands. Er erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung über eine Länge von 39 km, ist bis zu 8 km breit und bis zu 190 m tief. Loch Lomond ist sowohl mit der Bahn als auch über die A82 leicht erreichbar. Längs des Sees führen westlich und östlich zwei Wege für sehr unterschiedliche Ansprüche.

Am belebten Westufer führt die A82 den Straßenverkehr über die gesamte Länge des Sees von Balloch im Süden bis nach Ardlui im Norden. Öffentliche Verkehrsmittel finden sich fast ausschließlich auf dieser Seite des Sees. Für Radfahrer verläuft an diesem Ufer außerdem der etwa 28 km lange West Loch Lomond Cycle Path. Er verbindet den Endbahnhof von Balloch mit dem Bahnhof von Arrochar and Tarbet im Norden, letztere ist eine Station der West Highland Line. Etliche Buslinien vervollständigen die Verkehrsverbindungen.

Das gegenüber liegende ruhigere Ostufer ist dicht bewaldet; längs des Ufers verläuft der West Highland Way, die populäre schottische Wanderstrecke, die über 154 km von Milngavie (Glasgow) bis nach Fort William führt. Mit dem Auto ist das Ostufer kaum erreichbar. Lediglich nach Balmaha führt aus Südosten eine Stichstraße (B837), die bis Rowardennan weiterführt und sich später in einem alten Forstweg verliert. Balmaha ist auch der einzige Ort an der Ostküste, der mit dem Bus erreichbar ist. Nördlich davon führt zudem eine eigene Stichstraße von Osten kommend nach Inversnaid.

Über den Loch Lomond gibt es, zumindest während der Sommermonate, mehrere kleine Fährverbindungen. Anlegestellen finden sich unter anderem in Rowardennan, Inversnaid, Ardleish, Ardlui, Inverbeg, Tarbet und Balmaha.

Um zahlreiche Eindrücke reicher erreichen wir schließlich Glasgow.

Glasgow [ˈɡlazgəʊ oder ˈglɑːzgəʊ(Scots: Glesga, schottisch-gälisch: Glaschu, amtlich City of Glasgow) ist mit etwa 600.000 Einwohnern die größte Stadt Schottlands und nach London und Birmingham die drittgrößte Stadt des Vereinigten Königreichs. Die Stadt bildet eine der 32 Council Areas in Schottland und liegt am Fluss Clyde. Im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert hatte Glasgow mehr als eine Million Einwohner. Heute leben in der Greater Glasgow Urban Area 1.750.500 Einwohner. Nicht zuletzt die Vielzahl an Museen und Galerien machte die Metropole zur europäischen Kulturhauptstadt 1990. Während einer Stadtbesichtigung lassen wir Ihren Blick über die prunkvollen Hausfassaden schweifen. Sie zeugen noch heute von Glasgows „goldenem Zeitalter“, dem 19. Jahrhundert. Hier konnte sich die Sonne auch durchsetzen und wir haben das im Straßencafé auch sehr genossen.

Um 17 Uhr fuhren wir durch die Rushhour zu unserem heutigen Hotel. Alle waren von dem anstrengenden Tag geschafft. Nach dem Abendessen noch mal eben Tagesschau gucken und dann ins Bett.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.